Kurzvorstellung
Er ist ein perfekter Begleiter für jedes Alter sowie für Singles, Paare und Familien. Anspruchslos, anhänglich und immer für einen Spaß zu haben, bereichert der Mops den Alltag seiner Besitzer.
Doch er kann auch seinen eigenen Kopf durchsetzen, eine konsequente Erziehung von Anfang an sorgt daher für ein harmonisches Miteinander.
Geschichte des Mops
Der Mops hat seine Ursprünge in China. Bereits vor rund 2000 Jahren gab es ihn dort, somit gehört er zu den ältesten Hunderassen weltweit. Er war dabei der Hund der Kaiser und Monarchen und auch nur solchen vorbehalten.
Etwa im 15. Jahrhundert kam der fröhliche Hund dann über niederländische Händler nach Europa. Auch hier war er in den Adelskreisen beliebt, beispielsweise Queen Victoria war ein großer Fan der Rasse. Unter anderem durch sie wurde in den 1870er Jahren in England der erste Kennel Club gegründet.
Ende des 19. Jahrhunderts ging das Interesse am Mops zurück, in den letzten Jahren hat er aber wieder an Beliebtheit gewonnen.
FCI Klassifizierung
Der Mops gehört zur FCI Gruppe 9 „Gesellschafts- und Begleithunde“.
Aussehen
Klein mit einem kompakten Körperbau, einem rundlichen Kopf und einer kurzen Schnauze, so lässt sich das Aussehen des Mops beschreiben.
Die Augen sind dazu leicht vorstehend, die geringelte Rute ist hoch angesetzt und er hat Knopf- oder Rosenohren.
Sein Fell ist kurz, glatt anliegend, glänzend und besonders weich. Den Mops gibt es dazu in verschiedenen Farben wie Silber, Schwarz, Apricot und Hellfalfarben.
Charakter
Er ist liebevoll, anhänglich und ein wahrer Charmeur. Als treuer Begleiter sorgt er im Alltag für manch lustige Momente und erkundet seine Umgebung mutig und neugierig. Dank seiner Größe und seiner unkomplizierten Art passt er sich schnell den Lebensgewohnheiten seiner Besitzer an.
Der Mops ist dazu stets freundlich und gut gelaunt. Er kann aber auch gerne mal stur sein und seinen eigenen Kopf haben. Da er clever ist, weiß er genau, wie er seine Interessen durchsetzen kann.
Dazu schätzt er sich oftmals größer und stärker ein als er eigentlich ist, besonders im Zusammentreffen mit Artgenossen.
Ansonsten ist er aber gut verträglich mit anderen Haustieren genauso wie mit Kindern. Er eignet sich also optimal als Zweithund sowie auch als Familienhund.
Spaziergang ohne Leine
Der Mops hat keinen Jagdtrieb und kann die Natur bei entsprechender Erziehung auch ohne Leine erkunden.
Pflege und Erziehung
Der Mops neigt sehr stark zum Haaren und sollte daher täglich gebürstet werden.
Auch die Hautfalten müssen regelmäßig gepflegt und gecremt werden. Eine Augen- und Ohrenpflege ist ebenso wichtig.
Der anhängliche Hund fühlt sich in jeder Wohnsituation wohl, er kann als auch gut in der Stadt und in kleinere Wohnungen gehalten werden. Im Allgemeinen ist er genügsam und passt sich dem Alltag der Besitzer an.
Er mag kleine Spaziergänge sowie entspannte Wanderungen genauso wie gemütliche Tage auf der Couch, wenn es draußen mal wieder nur regnet. Gemeinsame Abenteuer und Aktivitäten mit seinen Besitzern liebt der Mops, er lernt gerne tricks, hat Spaß an Suchspielen oder am Apportieren.
Trotz seiner Freude an Aktivität sollte er nie überfordert werden, bei längeren Touren empfiehlt es sich immer Wasser dabei zu haben und ausreichend Pausen einzuplanen.
Grundsätzlich lernt der Mops gerne und schnell, dennoch sollte die Erziehung konsequent sein, sonst lernt er, seine Interessen durchzusetzen. Eine Hundeschule ist in jedem Fall sinnvoll, so bekommt er eine gute Grunderziehung und hat Kontakt zu anderen Artgenossen.
Der Mops braucht viel Zuneigung und bleibt nur ungern alleine. Daran sollte man ihn langsam und vorsichtig gewöhnen, denn sonst läuft er einem Zuhause eventuell immer hinterher.
Ansonsten kann er von Jung und Alt gehalten werden und fühlt sich in allen Familienkonstellationen wohl.
Überlastung des Mops
Der Mops reagiert empfindlich auf Hitze und extreme körperliche Anstrengung, auch das Treppensteigen sollte für ihn weitestgehend tabu sein.
Futter
Bei dem kleinen, gut gelaunten Hund sollte unbedingt auf die Figur geachtet werden, denn er neigt schnell mal zu Übergewicht. Dieses ist nicht nur gesundheitsschädigend für Gelenke und Knochen, es erhöht auch die Atemprobleme.
Dazu kann der Mops seine Körpertemperatur bei erhöhtem Gewicht viel schwerer regulieren, was besonders in der warmen Jahreszeit gefährlich ist.
Die Futtermenge sollte also genau abgewogen werden und auch Leckerlis müssen entsprechend berücksichtigt werden. Es ist außerdem wichtig, dass sich der Mops regelmäßig bewegt.
Besonderheiten in der Zucht
Durch die kurze Nase haben die Hunde oftmals Atemkrankheiten. Diese können im weiteren Verlauf auch zu Herzproblemen oder zu Erkrankungen anderer Organe führen. Durch eine gesunde Zucht wird versucht, dem entgegenzuwirken, indem die Nase wieder etwas länger sein soll.
Auch die durch die Zucht entstandenen extrem hervorstehenden Augen sind ein Problem und können zu Erkrankungen führen. Seit 2010 gibt es vom FCI Vorgaben, die von den Züchtern einzuhalten sind. Werden diese nicht berücksichtigt, dann gilt es als Qualzucht.
Bei der Anschaffung eines Mops sollte man die Züchter daher genau anschauen und beim Welpen idealerweise einen Gesundheitscheck durchführen lassen.